Alma's Felle

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Mein Jahr mit Adam

Stolz wie Bolle..!Posted by Salena Mon, September 26, 2016 12:01
Was soll ich sagen... Adam hat es in einem Jahr vom "Kunden-Hund mit Problemverhalten" zum wertvollen KIMBA-Inventar geschafft!

Wie alles begann...
"Er mag keine anderen Hunde und fremde Menschen sollten auch Abstand halten!" So ungefähr wurde mir Adam vorgestellt. Ein sympathischer Boxer, 6 Jahre alt. In der Tat, Adam hat etwas dagegen, wenn man wie eine Mumie auf ihn zuläuft und schreit: "Oh, ein Boxer! Der is ja süüüüß! Den muss ich unbedingt streicheln?". Viele wissen, wie anstrengend es ist, diese Mein-Opa-war-Züchter-Typen vom Hund fernzuhalten. Oder diese hier: "Ich hab 8 Jahre Erfahrung im Hundetraining... mein Hund ist 8!".

Schlimmer für Adam waren die Hundebegegnungen. Da steht ein Artgenosse am Horizont und er flippt aus. Typisches Bild: stemmt sich in die Leine, Haare aufgestellt, bellt, nicht ansprechbar... Stress pur für alle Beteiligten. Manchmal so schlimm, dass er hinterher noch lange gesabbert hat.



...und heute?
Heute ist Adam Statist und hilft anderen Hunden, die bei Artgenossen bereits auf Distanz Angst/Aggression zeigen. Adam läuft mittlerweile bei Trainingsspaziergängen problemlos mit und übt mit Frauchen fleißig alle gelernten "Tricks" - ganz oben steht "ich schau kurz den anderen Hund an, guck dann schnell zu Frauchen und kassiere meinen Keks!". LÄUFT!



Was ist passiert?
Einiges! Hundetraining braucht Handwerkszeug... und genau das habe ich dem Team mitgegeben. Außerdem haben wir viele Einheiten Distanz-Emotions-Training (nach Bina Lunzer) abgehalten. Adam wurde durch dieses Training gegenkonditioniert und desensibilisiert. Er hat also gelernt, dass fremde Hunde gar nicht so böse sind. Ganz im Gegenteil, wenn ein Hund kommt, regnet es Kekse!

Auf www.easy-dogs.net gibt es einen ausführlichen Artikel zum Distanz-Emotions-Training.

...und sein Problem mit Menschen?
Ganz ehrlich: wenn ein Hund sich nicht anfassen lassen möchte, dann ist das okay! Solange er nicht nach vorne geht und man z.B. beim Tierarzt klar kommt... alles gut! Ein Hund muss sich nicht von jedem betatschen lassen - auch nicht zu Hause.

Frauchen hat gelernt, Adams Körpersprache zu lesen. Sie achtet jetzt vermehrt, darauf, die ungebetenen Hände fernzuhalten und Adam zu schützen, bevor er meint, es selbst tun zu müssen.

Adam entscheidet, wen er sympathisch findet und wen nicht. Kleiner Tipp: lass ihn einfach links liegen, umso besser stehen die Chancen, dass er dich irgendwann mag!

Adam gehört zum KIMBA-Inventar und ist nicht mehr wegzudenken... darauf kann das Team stolz sein!

www.kimba-hund.de


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